Fünf Jahre „Zwei Vögel der Liebe“

„Für Guinea, Indien, Brasilien und Kenia“


Unser Spendenprojekt „Zwei Vögel der Liebe“ fliegt ins fünfte Jahr. Wie schnell die Zeit vergeht! Vier Jahre schauen wir jetzt schon gemeinsam in die weite Welt hinaus und schenken ein Bisschen von dem Vielen, was wir haben, weiter. Wenn wir von „Zwei Vögel der Liebe“ erzählen, staunen die Menschen. Ein so kleines Projekt bewegt so viel. Liebe Licht-Leserinnen und Licht-Leser, das ist Ihr Verdienst.
Wenn wir an den Anfang zurückdenken, dann schämen wir uns. Erst durch den Tod zweier Kinder sind wir aufgewacht: August 1999 sterben Yaguine Koita und Fodé Tounkara im Fahrgestell eines Flugzeugs, sie wollten von Guinea nach Belgien fliegen, um von der Not in ihrer Heimat zu berichten. Wir werden ihren Brief nie vergessen: „Helfen Sie uns. Wir leiden wahnsinnig in Afrika.“ Wir wollen helfen, aber wie? Zu unserem Glück entdecken wir den deutschen Verein „The Bridge“, der von dem Ehepaar Diallo in Solingen geleitet wird. Jahr für Jahr kehrt die Familie Diallo nach Guinea zurück, um dort konkrete Hilfe zu leisten, eine Schule soll gebaut werden, und ihr Appell „Bitte bauen wir gemeinsam die Brücke zu den Kindern in Guinea auf!“ soll in die Welt getragen werden. August 2000 sitzen wir dann mit Pater Herbert Winklehner auf unserem Balkon bei unserem traditionellem Sommergespräch und erzählen. „Zwei Vögel der Liebe“ entsteht. Denn: Wir können etwas tun.
„Kein Mensch kann in Anbetracht der weltweiten Not genug tun. Aber viele kleine Hilfen werden zu einer großen“, schreibt Dr. T. A. Diallo. Die vielen kleinen Hilfen der Licht-Leserinnen und Licht-Leser werden zu einer großen Hilfe. 8000 Euro kommen im Jahr 2001 zusammen. (Die Dorfschule ist schon lange fertig. Und: Eine neue Schule wird gerade gebaut.)

2002 geht es nicht darum, ein neues Haus zu bauen, sondern ein Haus zu erhalten: eine kleine Slumschule mitten in Indien. Möglichst vielen Kindern soll ein Schuljahr finanziert werden, eine Hand voll Zukunft geschenkt werden. Frau Husna Banu war vom Elend der Kinder in den Slums von Bangalore so erschüttert, dass sie beschloss, dort eine Schule zu errichten. Schon lange übernehmen die Oblaten des hl. Franz von Sales das jährliche Schulgeld für durchschnittlich 25 Kinder.
Die Licht-Leserinnen und Licht-Leser schaffen das Unglaubliche: Sie schenken über 22.000 Euro, sie schenken über 260 Kindern eine Handvoll Zukunft. Ohne Ihre Hilfe hätte für diese Kinder die Dunkelheit gesiegt. Der Sinn des Lebens ist Freude, Freude schenken und Freude empfangen.

2003 „reisen“ wir zu den Kindern in Brasilien. Das Kinder-Tagesheim in Palmeiro betreut sogenannte „Straßenkinder“. Das Kinderheim in Viamâo nimmt krebskranke Kinder mit ihren Müttern auf, die kein Geld für ein Krankenhausbett und medizinische Betreuung haben. Beide Häuser werden von Schwestern des Säkularinstituts des hl. Franz von Sales geleitet. Und wieder zeigen Sie den Menschen weit weg - irgendwo, dass da weit weg – irgendwo Menschen sind, die von ihrem Leid wissen und bereit sind zu helfen. Es ist nichts als Zufall, ob wir hier geboren werden oder anderswo. Wir sollten alle die gleichen Möglichkeiten haben. Vor allem die Kinder! Über 13.000 Euro Spenden für Kinder, die keine Möglichkeiten haben.

2004 begegnen wir Sr. Lea Ackermann. Sie kümmert sich um Frauen, die in ihrer und unserer Gesellschaft ausgestoßen sind. „Zwei Vögel der Liebe“ 2004 gehört Solwodi und Solgidi, den Frauen und ihren Töchtern in Kenia, die aus der Sklaverei, der Prostitution aussteigen wollen und die verhindern wollen, dass ihre Töchter dort landen.
Das ist das Wichtigste, wenn wir keinen Ausweg mehr sehen: wissen, dass wir nicht alleine sind und so ein Stück Würde zurück erhalten – und also Kraft, wieder und wieder in der Finsternis aufzubrechen, das Licht zu suchen, die Hoffnung nicht zu verlieren. Keine Spende ist zu klein. Jede Spende hilft. Aber andererseits: Manchmal ist die Not so groß, dass eine Spende gar nicht groß genug sein kann, um groß genug zu sein! Darum kehren wir im fünften Jahr, auf das wir sehr stolz sind, zu allen „Zwei Vögel der Liebe“-Projekten zurück, nach Guinea, Indien, Brasilien und Kenia.

Bleiben Sie, wie Sie sind! Und machen wir weiter wie bisher!

Herzliche Grüße
Ingrid und Christian Mitterecker

Wenn Sie für die LICHT-Aktion spenden wollen,
richten Sie Ihre Spende bitte an folgende Konten:

Für Deutschland:
Kongregation der Oblaten des hl. Franz von Sales
LIGA-Bank Eichstätt (BLZ 750 903 00)
Kontonummer: 10 760 23 08

Für Österreich:
Kongregation der Oblaten des hl. Franz von Sales,
Raiffeisenbank für NÖ/Wien (BLZ 32000)
Kontonummer: 96-02.747.962

 

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