Brücken bauen für die Zukunft

Licht-Aktion 2018: Für Menschen in Ghana

Im Oktober 2017 verstarb unser Mitbruder P. Konrad Lienhard OSFS, der im Jahr 1997 das Projekt LICHT-Blicke für notleidende Menschen in Ghana ins Leben rief. Die LICHT-Aktion 2018 nimmt dieses Projekt wieder in den Blick, auch im Angedenken an P. Konrad, der hier aber auch in anderen Projekten als Ordensmann unendlich viel für Menschen in Krisen und Notlagen getan hat.

Vor fünf Jahren, liebe Leserinnen und Leser von LICHT, durften wir Ihnen an dieser Stelle zum ersten Mal das Straßenkinderprojekt Aktion Lichtblicke in Ghana vorstellen und um Ihre Hilfe bitten.

Im Sinne von P. Konrad

Das Jahr 2017 stellt für uns und das Projekt eine Zäsur dar, da unser Projektgründer P. Konrad Lienhard im Oktober verstorben ist. Er hat vor 20 Jahren dieses Projekt der Hilfe zur Selbsthilfe aus der Taufe gehoben. Seit dieser Zeit ist es ein Projekt, das Brücken zwischen den Menschen in Ghana und Deutschland baut. Brücken wurden gebaut durch die tatkräftige Mithilfe von jährlich bis zu vier Freiwilligen, die Hilfe zur Selbsthilfe leisteten. Brücken auch durch den Aufenthalt und Besuche unserer ghanaischen Freundinnen und Freunde, die nach Deutschland gekommen sind. Wir möchten nach dem Tod von P. Konrad in seinem Sinne weiter an den Brücken bauen und Begegnungen möglich machen.

Zwei Standorte

Mittlerweile ist Aktion Lichtblicke in Ghana ein Projekt mit zwei Standorten. Im „First Contact Place“ in Ashaiman, dem Anlaufpunkt im Slum von Ashaiman, erhalten die Straßenkinder eine Ersthilfe in Form von Essen und Trinken und Alphabetisierung. Der zweite Standort ist das „WEM“, das im örtlichen Dialekt „ZUHAUSE“ bedeutet und sich in Ayikuma befindet. Dort wird die Hilfe weitergeführt durch Wohnen, schulische Unterstützung und handwerkliche Anleitung. Mit der Fertigstellung der ersten beiden Häuser auf dem Gelände von „WEM“ konnten 2015 endlich die Kinder und Jugendlichen einziehen. Die Einweihung war nicht nur ein großes Fest für die neuen Bewohner und die Mitarbeiter des Projektes, sondern ein Ereignis mit vielen Ehrengästen, sowie der Anwesenheit von Funk und Fernsehen. Gerne erteilte auch der Erzbischof von Accra den Häusern und dem Gelände seinen Segen.

Was uns bedrückt …

Wie steht es jetzt und wie geht es weiter.
Im Moment drückt uns folgende Sorge: Für viele Mitarbeiter bedeutet, im WEM zu arbeiten, täglich zu pendeln. Der Weg von Ashaiman nach Ayikuma ist sehr weit. Jeden Tag dorthin zu fahren ist zeitraubend und kostet auch viel Geld. Es ist wichtig, dass die Mitarbeiter mit den Kindern vor Ort sind und mit ihnen leben. Deshalb brauchen wir auch für sie ein neues Haus, dessen Finanzierung noch nicht gegeben ist. Bitte helfen Sie uns!

… und was uns freut.

Ein Klassenkamerad besucht seine Mitschülerin, die Aids und keine Überlebenschancen hat. Als er ihr Zimmer betritt, wundert er sich, wie das Mädchen strahlt und hoffnungsvolle Freude zeigt. Er stellt unwillkürlich die Frage: „Warum bist du so fröhlich?“ Und die Sterbenskranke antwortet: „Weil du gekommen bist!“

Diese Freude, liebe Leserinnen und Leser von LICHT, ist in Ghana spürbar. Fröhliche Kinder, die uns fest drücken und uns ihre Nähe auf vielfache Weise zum Aus­druck bringen. Vielleicht rufen Sie ja auch Ihnen zu: „Weil Ihr da seid“.

P. Bernd Heisterkamp OSFS

 

Wenn Sie für die LICHT-Aktion spenden wollen,
richten Sie Ihre Spende bitte an folgende Konten (Verwendungszweck "Ghana"):

Für Deutschland: Kongregation der Oblaten des hl. Franz von Sales, Verwendungszweck: „Ghana“, LIGA-Bank Eichstätt  (BLZ 750 903 00)
Kontonummer: 10 760 23 08
BIC: GENODEF1M05; IBAN: DE60750903000107602308

Für Österreich: Kongregation der Oblaten des hl. Franz von Sales, Verwendungszweck: „Ghana“, Raiffeisenbank für NÖ/Wien  (BLZ 32000)
Kontonummer: 96-02.747.962
BIC: RLNWATWW;  IBAN AT98 3200 0096 0274 7962

 

 

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